Diagnose & Hörscreening

Die Diagnose - ein erster Schritt zur Besserung

Natürlich ist es zuerst ein Schock, wenn man erfährt, dass gerade das eigene Kind unter einer Hörminderung leidet. Zahlreiche Fragen und Ängste drängen sich auf. Und doch ist diese Diagnose ein erster und wichtiger Schritt um dem Kind helfen zu können und ihm ein «normales» Leben zu ermöglichen. Denn je früher eine Hörminderung erkannt wird, desto einfacher ist es für die Eltern, ihr Kind effektiv zu unterstützen und in seiner Entwicklung zu fördern.

Deshalb haben sich in den letzten Jahren verschiedene Gruppen, Vereine und Unternehmen dieser Thematik angenommen und arbeiten daran, die Situation der Kinder deutlich zu verbessern. Inzwischen gibt es zahlreiche technische und therapeutische Möglichkeiten, die Kindern mit Hörminderung helfen, eine unbeschwerte Kindheit und Jugend zu verbringen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Neuroth haben es sich zur Aufgabe gemacht, die betroffenen Kinder und ihre Eltern dabei zu unterstützen.

Hörscreening bei Neugeborenen

Während Hörschäden früher meist erst im Laufe der Zeit, aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten, bemerkt wurden und damit wertvolle Zeit für die Entwicklung des Kindes verloren ging, werden sie heute meist schon sehr bald festgestellt. In vielen Kliniken finden direkt nach der Geburt – oder auch wenig später –  Hörscreenings statt, die über angeborene Hörminderungen Aufschluss geben.

Bei einem solchen Hörscreening, das übrigens absolut schmerzfrei und ohne grossen Aufwand durchzuführen ist, wird ein Sondenmikrofon in den Gehörgang des Kindes eingeführt und misst dort die Schallwellen, die üblicherweise von einem gesunden Gehör ausgesandt werden. Falls bei dieser Untersuchung keine Schallwellen aufgenommen werden, muss zwar nicht unbedingt eine Hörminderung vorliegen, jedoch werden weiterführende Untersuchungen durchgeführt um einen Hörverlust auszuschliessen.