Lärm belastet
Lärm ist ungesund
Unser Gehör ist ein 24 Stunden aktives Hochleistungs- und Präzisionsinstrument, das sowohl im Berufsleben als auch im Freizeitbereich starken Belastungen ausgesetzt ist. Eine permanente und zu hohe Lärmbelastung kann den Stresspegel steigern und damit die Herzfrequenz erhöhen, was in weiterer Folge ein mögliches Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall darstellen kann.
Sprache wird unverständlich
Unsere Gehörsinneszellen, sogenannte Rezeptoren, die für unser Hörempfinden mitverantwortlich sind, sterben bei zu hoher Dauerbelastung ab, sie knicken wie Streichhölzer. Das anschliessende Hören ist dumpf, die für das Verständnis der Sprache hohen Frequenzen können bald nicht mehr gehört werden. Buchstaben, wie „s“, „f “ und „h“ verschwimmen zu einem Laut, die Unterscheidung wird zur Höchstleistung für das Gehirn – ein weiterer Stressfaktor.
Grundsätzlich gilt:
Je lauter der Lärm, desto grösser ist die Gefahr einer Beeinträchtigung des Hörvermögens. Meiden Sie daher Lärmquellen, schützen Sie sich aktiv vor Lärm und sorgen Sie für ausreichende Erholungsphasen. Damit steigen die Chancen auf gutes Hörvermögen – bis ins hohe Alter.
Wussten Sie, dass ...
... unser Gehör 10-mal komplexer aufgebaut ist als unser Auge?
... eine Kreissäge so laut sein kann wie ein Düsenflugzeug beim Start?
... man diesem Lärm nur 45 Sekunden pro Woche ausgesetzt sein sollte?
... ein vorhandener Hörverlust irreparabel ist?
... Lärm nach dem Rauchen der zweithäufigste Risikofaktor für Herzerkrankungen ist?
... Lärmschwerhörigkeit zu den häufigsten Berufskrankheiten zählt?
... Sinneszellen bei einem zu hohen Schalldruck (= Lärm) knicken können und damit dauerhaft geschädigt sind?

